Das AOEV-Studiengangsmanagement: 6 Fragen an Katrin Stolzenburg

Jeder, der zu unserer Akademie für öffentliche Verwaltung und Recht kommt (AOEV), lernt sie als erstes kennen: Katrin Stolzenburg. Als treue Seele des Studiengangsmanagement (STGM) gewährt uns Katrin einen exklusiven Einblick in ihren Arbeitsalltag. Seit Beginn 2017 ist sie Teil des AOEV-Teams und kümmert sich um alle Belange von Studierenden und Dozenten. Doch wie sieht eigentlich ein typischer Arbeitstag aus? Wir haben nachgefragt!


1. Wie war Dein Werdegang bis zur Anstellung bei der AOEV?

Bevor ich zu Beginn des Jahres 2017 in die AOEV gekommen bin, hatte ich eine leitende Funktion inne bei einem klein- und mittelständischen Unternehmen im Bereich Wartung & Service. Gelernt habe ich ursprünglich jedoch den Beruf der Rechtsanwalts- und Notarfachangestellten und auch in diesem gearbeitet. Unter anderem war ich als Gerichtsvollzieherin einer Gemeinde tätig. Von den erworbenen Kenntnissen und Fähigkeiten aus dieser Zeit profitiere ich noch heute. Denn auch in der Arbeit als Studiengangsmanagerin wird rechtliches Know-How gefordert. Was viele nicht ahnen, ist, dass ich sogar eine abgeschlossene Ausbildung im Handwerk vorweisen kann.

2. Wie sieht ein regulärer Arbeitstag bei Dir aus?

Arbeitsbeginn ist zwischen 7:30 und 8 Uhr. Ich checke meine Emails und arbeite diese nach und nach ab.
Donnerstag bis Sonntag finden meistens Seminare statt. Ich verschicke vorbereitend dafür die Einladungen. Aber auch Raum- und Namensschilder sowie Teilnehmerlisten müssen pünktlich zum Seminarbeginn fertig sein.
Prinzipiell geht alles über meinen Schreibtisch, was die Verwaltung und Organisation der Studiengänge erfordert: Entgegennahme ärztlicher Atteste, Klausuren und andere Prüfungsleistungen, Notenübersichten aber auch die Berechnung und Kontrolle sämtlicher Fristen.
Aber auch ein Studierendenausweis und eine Immatrikulationsbescheinigung muss erstellt werden. Dies erledige ich ebenfalls im STGM.
Als Vollzeitkraft bin ich häufig die Person, die sowohl Studierende als auch Dozenten als erstes antreffen. Somit kommen auch täglich unerwartete Anliegen bei mir an. Gerade diese Abwechslung macht meine Arbeitstage in der AOEV aus. Ein Highlight sind auch die regelmäßig im Jahr stattfindenden Studienauftakte und Abschlussfeiern, die ich organisieren und begleiten darf.

3. Dein Arbeitstag ist gut gefüllt mit vielen verschiedenen Aufgaben. Wie gehst Du mit Sonderaufgaben um?

Ich bin prinzipiell sehr aufgeschlossen neuen Aufgaben gegenüber. Trudelt eine solche ins Haus, dann wäge ich aber erst einmal ab, welche Aufgaben Priorität haben und teile dementsprechend meine Zeit ein. Ich habe sehr großes Verständnis für unsere Studierenden, die Studium, Beruf und häufig auch Familie unter einen Hut bringen müssen und empfinde Sonderanfragen und -aufgaben als festen Bestandteil meines Arbeitsalltags.

4. Was zeichnet Deinen Job aus?

An meiner Tätigkeit schätze ich ganz besonders meine organisatorische Freiheit, welche ein hohes Maß an selbstständiger Arbeit mit sich bringt. Kein Tag ist wie der andere.
Häufig bekomme ich auch direkt ein Feedback, sei es von Studierenden, Kolleginnen und Kollegen oder Lehrenden zu den Dingen, die ich erledigt habe. Das vermittelt eine Form von Sicherheit im weiteren Umgang mit meiner Arbeit. Bereichernd finde ich auch den persönlichen Kontakt zu den Studierenden und die Möglichkeit, deren ganz persönliche und berufliche Weiterentwicklung mitzuerleben.

5. Was macht Deiner Meinung nach die AOEV besonders?

Meiner Meinung nach ist die AOEV eine Einrichtung, in der Studierende auf alle Fälle vom persönlichen Kontakt zu sämtlichen Ansprechpartnern profitieren. Anfragen sind nicht an starre Sprechzeiten gebunden, sondern können nahezu rund um die Uhr auf verschiedene Art und Weise gestellt werden. Die Studienprojekte sind sehr anwendungsorientiert. Die Studierenden sind somit in der Lage, gelernte Inhalte direkt in den Arbeitsalltag einzubauen. Kleine Studiengruppen bieten eine tolle Lernatmosphäre. Außerdem besteht die AOEV aus einem verhältnismäßig kleinen Team an Mitarbeitern. Deshalb können Prozesse und Strukturen leicht aufgebrochen und an neue Gegebenheiten angepasst werden. Beispielsweise werden seit kurzem die Prüfungsleistungen digital versendet und bearbeitet.

6. Was sollten wir schon immer einmal über Dich wissen?

Das ist eine gute Frage. An meinem Wohnort arbeite ich zum Beispiel ehrenamtlich als Beiratsmitglied und berufene Bürgerin für den Kultur-, Bildungs- und Sozialausschuss. Eines der schönsten Erlebnisse war der Bau eines Spielplatzes für Kinder von 0 bis 12 Jahren im Zentrum unserer Gemeinde. Ansonsten gehe ich voll und ganz in meinem Familienleben auf, meine Enkelin ist mein ganzer Stolz.

Herzlichen Dank, Katrin!